(Un)Gesunder Pausenverkauf der 7a
 
Der Plan der Klassenlehrerin war eigentlich alle in den zwei Schulhäusern frei nach dem Motto „Fit durch den Herbst“ mit gesunden Vitaminbomben oder auch Smoothies zu versorgen.
 
     
 
Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse überhörten das wohl und erklärten sich sofort bereit, sämtliche Muffins und Kuchen zu backen. Damit hatte sich das mit dem „gesunden Pausenverkauf“ erledigt, wer will schon so ein Engagement bremsen.
 
Außerdem ist ja eines der vielen Ziele solcher AWT-Projekte, dass Geld in die Klassenkasse kommt. Auch dass es Spaß macht, einmal anders Unterricht zu erleben motiviert Schüler natürlich. Solche lebenspraktischen Projekte  fördern zudem Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Disziplin, Teamfähigkeit und Kreativität (siehe Fotos).
 
Das Aussuchen der Rezepte, das Schreiben der Materialliste, die Einteilung der Gruppen bzw. die Aufgabenverteilung, der Einkauf, das Schreiben der Plakate und Preisschilder, das Vertrautwerden mit den – in unserem Fall – Mixern und den Mischungsverhältnissen, das Beachten von Hygienevorschriften, das Verhalten beim Verkauf, das Vorbereiten und Aufräumen in der Küche und die Organisation eines „Testlaufes“ gehörten zu unseren Aufgaben.
 
In der Rückschau fiel uns u.a. auf, dass „ungesund“ besser ankam als „gesund“, was keine große Überraschung war.
 
Wir waren sehr kritisch mit uns und werden beim nächsten Mal einiges anders machen – auch das ist ein wichtiger Lernprozess. Im Frühjahr/Sommer werden wir nochmals einen Pausenverkauf starten.
 
Zusatzinfo:
  • Die Klassenkasse ist das Geldkontingent einer Schulklasse. 
  • Sie füllt sich aus z.B. Überschüssen bereits bezahlter Kosten und durch z.B. Verkaufsaktivitäten.
  • Sie wird i.d.R. vom Klassenlehrer verwaltet.
  • Das Geld kann zum Kauf von Unterrichtsmaterialien, für die Gestaltung des Klassenzimmers oder zur Finanzierung von Ausflügen genutzt werden.
Text und Bilder Stefanie Rosa